Valuefonds

Fondsmanager von Valuefonds investieren hauptsächlich nach dem "Value-Ansatz". Diese Anlagestrategie bevorzugt unterbewertete Unternehmen, die ein unterdurchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis aufweisen und verlässlich wachsen. Als gegensätzliche Anlagestrategie gilt der "Growth-Ansatz", bei dem weniger die Unternehmensbewertung, sondern vielmehr die momentane Wachstumsdynamik die Titel-Auswahl bestimmt.

VDAX-NEW

Der VDAX-NEW (Abkürzung für „DAX-Volatilitätsindex Neu“) bildet die erwartete Volatilität (Schwankungsbreite) der Standardwerte im DAX für die nächsten 30 Tage ab. Der Volatilitätsindex (Vorgängerbezeichnung: nur „VDAX“) wird auch „Angstbarometer“ genannt, da dieser bei einem hohen Stand auf einen Markt mit starken Kursschwankungen hinweist und bei einem niedrigen Stand auf einen ruhigen Markt.

Verwahrstelle

Wo lagern die Aktien in Investmentfonds? Aus Gründen des Anlegerschutzes ist jede Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, ihr Fondsvermögen bei einer unabhängigen Verwahrstelle zu deponieren. Kauft eine Kapitalverwaltungsgesellschaften (Fondsgesellschaft) z. B. Aktien, werden diese bei einer Verwahrstelle deponiert. Mittlerweile lagern deutsche Fondsgesellschaften über zwei Billionen Euro an Vermögensgegenständen.

VIX

Der VIX (Abkürzung für „Chicago Board Options Exchange Volatility Index“) misst die zu erwartende Schwankungsbreite des Aktienindex S&P 500 für die nächsten 30 Tage. Wenn der Wert über 30 liegt, ist der Markt eher volatil, ein Wert unter 20 spricht eher für einen Markt mit geringen Kursschwankungen. Der VIX wurde 1993 erstmals von der Terminbörse in Chicago (CBOE) berechnet und wird täglich veröffentlicht.